Eine verständliche und fundierte Erklärung aus therapeutischer Praxis
Als Tierheilpraktikerin erlebe ich täglich, wie sensibel Tiere auf Veränderungen in ihrem Körper reagieren. Sie können nicht erklären, wo es zwickt oder spannt – sie zeigen es uns über Bewegung, Haltung, Verhalten und Leistungsbereitschaft. Genau deshalb sind sanfte, nicht-invasive Methoden für viele Tierhalter so interessant. Eine dieser begleitenden Möglichkeiten sind Biophotonenpflaster.
Im Folgenden möchte ich Ihnen erklären, was hinter diesen Pflastern steckt, wie sie eingesetzt werden und warum insbesondere die Klebepunkte eine wichtige Rolle spielen. Dabei geht es nicht um Heilversprechen, sondern um ein besseres Verständnis dafür, wie wir den Körper Ihres Hundes oder Pferdes sinnvoll unterstützen können.
Biophotonen – eine kurze wissenschaftliche Einordnung
Der Begriff Biophotonen stammt aus der Forschung des deutschen Biophysikers Prof. Dr. Fritz-Albert Popp. Er konnte nachweisen, dass lebende Zellen extrem schwaches Licht abstrahlen. Dieses Licht entsteht als natürlicher Bestandteil biologischer Prozesse und ist messbar, auch wenn es für uns unsichtbar ist.
Popp ging davon aus, dass diese Lichtemissionen nicht zufällig sind, sondern mit Ordnung und Regulation im Organismus zusammenhängen. Vereinfacht gesagt: Zellen stehen nicht nur über chemische Stoffe, sondern auch über feine physikalische Signale miteinander in Verbindung.
Diese Erkenntnisse bilden die theoretische Grundlage für Anwendungen wie Biophotonenpflaster – insbesondere im ganzheitlichen und komplementären Bereich.
Was sind Biophotonenpflaster – speziell für Tiere?
Biophotonenpflaster sind wirkstofffreie Pflaster. Das bedeutet: Sie enthalten keine Medikamente, keine Kräuter, keine ätherischen Öle. Für Hunde und Pferde ist das ein großer Vorteil, da der Stoffwechsel nicht belastet wird und es keine Wechselwirkungen mit Medikamenten gibt.
Die Pflaster bestehen aus einem Trägermaterial, das so strukturiert ist, dass es mit den körpereigenen biophysikalischen Prozessen in Kontakt treten kann. In der Praxis verstehen wir sie als Informationspflaster – sie geben dem Körper keinen Stoff, sondern einen Reiz.
Wie erkläre ich die Wirkung Tierbesitzern?
In meiner tierheilpraktischen Arbeit nutze ich gerne folgendes Bild:
Der Körper Ihres Tieres weiß grundsätzlich, wie Bewegung, Spannung und Entspannung funktionieren sollen. Nach Verletzungen, Überlastung, Stress oder im Alter gerät dieses Wissen manchmal „durcheinander“. Biophotonenpflaster können dem Körper helfen, sich wieder besser zu orientieren.
Sie wirken nicht aktiv „machend“, sondern unterstützend. Der Körper bleibt immer derjenige, der entscheidet und reagiert.
Die Rolle der Haut – warum Kleben mehr ist als Festhalten
Die Haut ist bei Hund und Pferd ein hochsensibles Organ. Sie ist eng verbunden mit:
- dem Nervensystem
- dem Bindegewebe und den Faszien
- der Muskulatur
- der Körperwahrnehmung
Wenn wir ein Pflaster aufkleben, setzen wir immer auch einen sensorischen Reiz. Dieser Reiz wird vom Körper aufgenommen und verarbeitet – ganz unabhängig davon, ob ein Wirkstoff enthalten ist.
Genau hier setzen Biophotonenpflaster an.
Die Klebepunkte – gezielt, klein und wirkungsvoll
In der Praxis arbeite ich mit Klebepunkten. Diese kleinen Pflaster haben mehrere Vorteile:
- sie sind leicht
- sie schränken die Bewegung nicht ein
- sie können sehr gezielt platziert werden
- sie werden von den meisten Tieren gut toleriert
Die Klebepunkte werden nicht wahllos geklebt, sondern orientieren sich an:
- Muskelverläufen
- Gelenkbereichen
- faszialen Spannungszonen
- bewährten therapeutischen Punkten aus der Praxis
- Akupunkturpunkten
Man kann sie sich wie kleine Orientierungshilfen vorstellen. Sie markieren dem Körper Stellen, an denen Aufmerksamkeit sinnvoll ist.
Wie sollen die Klebepunkte wirken?
Die gängige Erklärung ist eine Kombination aus mehreren Effekten:
-
Rückmeldung an den Körper
Der Körper Ihres Tieres sendet ständig feine Signale aus – auch in Form von Biophotonen. Der Klebepunkt kann diese Signale aufnehmen und strukturiert zurückgeben. Das wirkt wie eine Rückkopplung und kann helfen, Spannungsmuster neu zu organisieren.
-
Förderung der Körperwahrnehmung
Viele Hunde und Pferde nutzen bestimmte Körperbereiche nicht mehr optimal, etwa nach Schonhaltungen oder alten Verletzungen. Der Klebepunkt kann dazu beitragen, dass diese Bereiche wieder besser ins Körperschema integriert werden.
-
Unterstützung der Selbstregulation
Wichtig ist: Der Klebepunkt „macht“ nichts. Er unterstützt Prozesse, die im Körper ohnehin angelegt sind. Genau deshalb sind Reaktionen individuell und oft sehr fein.
Anwendung bei Hunden – was ich in der Praxis beobachte
Bei Hunden setze ich Biophotonen-Pflaster häufig ein:
- bei Bewegungseinschränkungen
- bei älteren Hunden
- zur Begleitung nach Belastung oder Training
- zur Unterstützung von Entspannung, z. B. an Silvester
Die Pflaster werden ins Fell geklebt oder auf geschorene Bereiche gesetzt. Viele Hunde reagieren zunächst kaum sichtbar, zeigen aber nach einiger Zeit Veränderungen im Gangbild, im Aufstehen oder im allgemeinen Bewegungsfluss.
Wichtig ist hier Geduld und Beobachtung.
Anwendung bei Pferden – feinfühlige Arbeit am großen Körper
Pferde reagieren oft sehr deutlich auf kleine Reize. Die Klebepunkte werden häufig eingesetzt:
- entlang der großen Muskelketten
- im Bereich von Schulter, Rücken oder Kruppenmuskulatur
- begleitend zum Training oder zur Regeneration
- auf Akupunkturpunkten
Viele Pferde zeigen Veränderungen in Losgelassenheit, Takt oder Bewegungsfreude. Auch hier gilt: Es geht nicht um schnelle Effekte, sondern um nachhaltige Unterstützung.
Fachliche Einordnung und rechtlich verantwortungsvoller Umgang (Deutschland)
Biophotonenpflaster gehören in Deutschland nicht zu den anerkannten medizinischen oder tiermedizinischen Heilmitteln. Sie sind keine Arzneimittel und keine Medizinprodukte mit zugesprochener Heilwirkung. Sie ersetzen weder eine tierärztliche Diagnose noch eine notwendige medizinische oder therapeutische Behandlung.
In meiner tierheilpraktischen Arbeit setze ich Biophotonenpflaster ausschließlich begleitend und unterstützend im Rahmen energetischer und regulativer Maßnahmen ein. Sie dienen nicht der Behandlung, Linderung oder Heilung konkreter Erkrankungen im rechtlichen Sinne, sondern der Unterstützung des allgemeinen Wohlbefindens und der körpereigenen Regulationsfähigkeit von Hund und Pferd.
Alle beschriebenen Wirkansätze beruhen auf praktischen Erfahrungen, individuellen Beobachtungen sowie theoretischen Modellen aus der Biophysik, insbesondere auf der Forschung zu Biophotonen nach Prof. Dr. Fritz-Albert Popp. Wissenschaftlich gesicherte Wirksamkeitsnachweise im Sinne der evidenzbasierten Tiermedizin liegen hierfür derzeit nicht vor.
Der Einsatz erfolgt verantwortungsvoll, transparent und ausschließlich in Ergänzung zu tierärztlicher und tierheilpraktischer Betreuung, Training, Haltung und Fütterung.
Häufige Fragen aus meiner therapeutischen Praxis
Wie schnell kann ich eine Veränderung bei meinem Hund oder Pferd sehen?
Diese Frage bekomme ich sehr häufig. Meine ehrliche Antwort lautet: Das ist individuell. Manche Tiere reagieren bereits nach kurzer Zeit mit einer veränderten Körperhaltung, mehr Losgelassenheit oder einem flüssigeren Bewegungsablauf. Bei anderen zeigen sich Veränderungen subtiler und eher über mehrere Tage hinweg. Entscheidend ist nicht Schnelligkeit, sondern ob der Körper die gesetzten Impulse sinnvoll aufgreifen kann.
Spürt mein Tier das Pflaster oder den Klebepunkt?
In der Regel empfinden Hunde und Pferde die Klebepunkte nicht als störend. Die Punkte sind leicht, klein und schränken die Bewegung nicht ein. Manche Tiere zeigen anfangs eine kurze Reaktion – etwa Drehen des Kopfes oder Lecken – was ich als Zeichen von Wahrnehmung interpretiere. Danach werden die Pflaster meist problemlos akzeptiert.
Können Biophotonenpflaster mit anderen Therapien kombiniert werden?
Ja, das ist sogar sehr gut möglich. In meiner Praxis setze ich die Pflaster begleitend zu Bioresonanz, Bachblüten oder Homöopathie ein. Da sie keine Wirkstoffe enthalten, bestehen keine bekannten Wechselwirkungen. Sie ersetzen keine Therapie, können diese jedoch sinnvoll ergänzen.
Muss mein Tier dafür rasiert oder geschoren werden?
In den meisten Fällen ist das nicht notwendig. Bei Hunden lassen sich die Klebepunkte gut ins Fell kleben. Bei Pferden halten sie meist ebenfalls zuverlässig, insbesondere bei sauberem Fell. Nur in Ausnahmefällen, etwa bei sehr dichtem Winterfell oder starkem Schwitzen, kann eine kleine geschorene Stelle sinnvoll sein.
Wie lange bleiben die Klebepunkte auf dem Körper?
Das hängt vom Tier, der Bewegung und der Fellstruktur ab. In der Regel verbleiben die Punkte nicht länger als 12 Stunden, dann werden sie entweder ganz entfernt oder ausgetauscht. Wichtig ist nicht die exakte Dauer, sondern die Beobachtung des Tieres. Wenn ein Pflaster verloren geht, ist das kein Problem – der gesetzte Reiz wirkt häufig darüber hinaus nach.
Können Biophotonen-Klebepunkte Hunde bei Angst, z. B. an Silvester, unterstützen?
Diese Frage stellen mir viele Hundebesitzer, insbesondere rund um Silvester oder bei bekannten Geräuschängsten. Aus tierheilpraktischer Sicht können Biophotonen-Klebepunkte begleitend eingesetzt werden, um den Hund dabei zu unterstützen, leichter in einen Zustand innerer Ruhe zu finden.
In solchen Situationen arbeite ich nach einem bestimmten Klebeschema, bei dem gezielt Punkte genutzt werden, die sich an beruhigenden Akupunktur- und Regulationspunkten orientieren. Ziel ist es nicht, Angst „abzustellen“, sondern dem Nervensystem des Hundes einen sanften Impuls zur Regulation zu geben.
Viele Hunde wirken damit insgesamt ruhiger, besser ansprechbar oder können sich schneller wieder entspannen. Wichtig ist auch hier: Jeder Hund reagiert individuell. Die Klebepunkte ersetzen kein Training, keine Verhaltenstherapie und keine tierärztliche Abklärung, können diese Maßnahmen jedoch sinnvoll ergänzen.
Fazit aus therapeutischer Sicht
Biophotonenpflaster und Klebepunkte bieten eine sanfte Möglichkeit, Hunde und Pferde in ihren körpereigenen Regulationsprozessen zu begleiten. Sie arbeiten ohne Wirkstoffe, ohne Zwang und ohne Überforderung.
Richtig eingesetzt, können sie dabei helfen, dem Körper Ihres Tieres Orientierung zu geben – der eigentliche Veränderungsprozess entsteht immer aus dem Tier selbst heraus.
Ihr nächster Schritt – Einladung zur individuellen Begleitung
Jedes Tier ist einzigartig. Deshalb gibt es auch bei Biophotonenpflastern keine pauschalen Lösungen. Entscheidend sind eine fachlich fundierte Einschätzung, die richtige Platzierung der Klebepunkte und eine begleitende Beobachtung.
Wenn Sie sich fragen, ob Biophotonenpflaster für Ihren Hund oder Ihr Pferd sinnvoll sein könnten, lade ich Sie herzlich ein, Kontakt mit mir aufzunehmen. In einem persönlichen Gespräch oder Termin schauen wir gemeinsam, was Ihr Tier braucht und wie wir es bestmöglich unterstützen können.

